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Produkt-Update: Verbesserte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für WEG Verwaltungsbeiräte ab 01.07.2016

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Pantaenius und der DDIV: neuer Rahmenvertrag zur Betriebs-Haftpflichtversicherung.

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Neuer DDIV-Rahmenvertrag zur Betriebs-Haftpflichtversicherung

Produkt-Update - Verbesserte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für WEG Verwaltungsbeiräte ab 01.07.2016

Eine Haftung – also die Gefahr, auf Schadenersatz in Anspruch genommen zu werden – droht den Verwaltungsbeiräten grundsätzlich dann, wenn Sie im Rahmen ihrer Beiratstätigkeit schuldhaft Fehler begehen.

Die Ansprüche aufgrund fahrlässig oder grob fahrlässig verursachter Schäden können über eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für WEG Verwaltungsbeiräte versichert werden. Bei einem versicherten Vermögensschaden werden von der Versicherungsgesellschaft berechtigte Ansprüche befriedigt und unberechtigte Ansprüche zurückgewiesen. Über die marktüblichen Versicherungskonzepte ist die Tätigkeit der WEG-Verwaltungsbeiräte gemäß § 29 Abs. 2 und 3 WEG versichert. Da die tatsächliche Tätigkeit der Beiräte häufig umfangreicher ist, bewertet Pantaenius diese Begrenzung kritisch und reagiert mit einem Produkt-Update zu dem Pantaenius Rahmenvertrag mit der ERGO Versicherung AG:

Seit dem 01.07.2016 ist die Begrenzung der versicherten Tätigkeit auf § 29 Abs. 2 und 3 WEG entfallen. Versichert ist die Tätigkeit des Versicherungsnehmers oder der versicherten Personen in ihrer Eigenschaft als WEG-Verwaltungsbeirat. Diese Verbesserung ist prämienfrei zu allen bestehenden Verträgen und die zukünftigen Neuverträge auf Basis des Pantaenius Rahmenvertrages vereinbart worden.

Lesen Sie hier Einschätzung von Univ.-Prof. Dr. Martin Häublein, Institut für Wohn- und Immobilienrecht Universität Innsbruck:

"Die Änderung der Versicherungsbedingungen ist nicht nur aus der Sicht des Verwaltungsbeirats sehr zu begrüßen. Auch der Verwalter hat ein Interesse daran, dass die Beiräte im Rahmen ihrer - ja immerhin ehrenamtlichen - Arbeit richtig versichert sind. Manchmal verweisen Verwalter im Rahmen der Beiratswahl auf den bestehenden Schutz für Beiräte, die sich daraufhin abgesichert wähnen. Schließt der Versicherungsschutz dann maßgebliche Risiken nicht ein, kann dies auch für den Verwalter zur Haftungsfalle werden. Da in der Praxis größere Haftungsrisiken eher nicht im Zusammenhang mit der Erfüllung der Aufgaben gemäß § 29 Abs. 2 und 3 WEG bestehen, ist ein Verzicht auf diese Einschränkung des Deckungsumfangs äußerst wichtig. Das zeigt ein sehr bekannter Fall des OLG Düsseldorf (OLG Düsseldorf, 24.09.1997 - 3 Wx 221/97) plastisch. Der Verwalter durfte nur mit Unterschrift eines Beirats über das Rücklagenkonto verfügen. Der Beirat erteilte die Unterschrift, ohne die Voraussetzungen für die Zahlung zu prüfen. Das Gericht fand das grob fahrlässig und der Beirat musste den Schaden in Höhe von umgerechnet rund 50.000 Euro (100.000 DM) ersetzen."

Univ.-Prof. Dr. Martin Häublein
Institut für Wohn- und Immobilienrecht Universität Innsbruck