Jeder kann Opfer einer Ransomware-Attacke werden!

Die gegenwärtige Pandemie hat nicht nur die Gesundheitssysteme, sondern auch IT- und Cyber-Spezialisten an ihre Grenzen gebracht. Die Anzahl an Cyber-Attacken, überwiegend durch Ransomware-Angriffe (Charakteristika: Erpressung gepaart mit Schadsoftware, die in Lösegeldforderungen mündet) geprägt, ist im letzten Jahr um über 130% gestiegen.

Dabei waren die Cyber-Attacken nicht nur zahlreicher, sondern hatten auch zielgerichteten Erfolg. Die Methoden der Cyber-Kriminellen haben sich an die neue Arbeitswelt („The new normal“) angepasst. Diese ist geprägt von großflächigen Fernzugriffen der Mitarbeiter, die aufgrund der Pandemie gezwungen worden sind, sich einen Heimarbeitsplatz („Home Office“) einzurichten. Die Statistik belegt dies in Zahlen: In Deutschland nutzen aktuell – also während der Pandemie – 57% das Arbeiten von zu Hause und greifen im Zuge dessen natürlich aus der Ferne auf das Unternehmensnetzwerk zu. Zum Vergleich: Vor der Pandemie waren es nur 15%. Die Angriffsfläche auf das Unternehmensnetzwerk hat sich demnach deutlich erhöht, was vor allem durch den verringerten persönlichen Kontakt begründet ist und in zahlreichen Phishing-Angriffen (Betrugsform aus dem Bereich Social Engineering, dessen Ziel Kontoplünderungen oder Identitätsdiebstahl ist) mündet, die zumeist leichtes Spiel haben.



Wussten Sie? Besonders betroffen sind kleine (bis 49 Mitarbeiter) und mittlere (bis 250 Mitarbeiter) Unternehmen, u. a. aus der Wohnungswirtschaft. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Hiscox Cyber Readiness Reports. Das zentrale Problem: 37% der kleinen Unternehmen bezeichnen sich nach wie vor als absolute Cyber-Anfänger, bei den mittleren Unternehmen sind es immerhin noch 25%. Die Folgen sind dramatisch: Im internationalen Vergleich sind deutsche Unternehmen Spitzenreiter in Sachen Schadenhöhe! Sie verzeichneten mit durchschnittlich EUR 22 tsd. doppelt so hohe Kosten durch Cyber-Angriffe wie internationale Firmen und auch den teuersten Einzelangriff mit EUR 4,6 Mio.

Da Cyber-Attacken kein Ende finden werden: Wie können Sie sich und Ihr Geschäft vor Cyber-Risiken schützen?

Tipps zum Sicheren Arbeiten im Home Office oder Phishing erkennen, können hilfreich sein. Aktuelle Fälle zeigen jedoch, dass es nicht mehr ausreicht, sich auf eine vollständige Datensicherung zu verlassen. Um das Netzwerk vor einer Infektion zu schützen und Datenerpressung zu verhindern, ist die Prävention das wirksamste Mittel.

 

Die Hiscox Cyber-Versicherung unterstützt Sie und Ihr Geschäft vor, während und nach einem Cyber-Zwischenfall. Als Hiscox Kunde erhalten Sie ein umfangreiches Cyber-Training zur Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter, damit Angriffe früh erkannt und abgewehrt werden können. Und wenn Hacker doch eine Sicherheitslücke finden, erhalten Sie Soforthilfe von Experten im Krisenfall und sind finanziell abgesichert.
 

Über den Autor

Yannick Helf, LL.M., ist seit 2009 in der Versicherungsbranche – seit 2016 mit Fokus auf das Underwriting von Vermögensschäden (Financial Lines). Er arbeitet seit zweieinhalb Jahren bei Hiscox. Als Underwriter für gewerbliche Risiken ist er besonders auf Cyber-, Technologie- und D&O-Risiken spezialisiert.

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