Auf ein Glas mit... Kay Hildebrandt

Das letzte Wort hat bei uns (meistens) Kay Hildebrandt und deshalb möchten wir auch gern mit ihm das letzte Glas in diesem Jahr trinken und erfahren, wie sein Jahr verlief.

Pantaenius: Hallo Kay! Danke, dass Du heute unser Gast bist - sozusagen „Gast im eigenen Haus“.  Wir freuen uns sehr, dass Du mit uns das Jahr hier ausklingen lässt! Was möchtest Du trinken? Schließlich befindest Du Dich in der Rubrik „Auf ein Glas mit…“

Kay Hildebrandt: Seit meinen Urlauben in Südafrika trinke ich sehr gerne Weine vom Kap, bevorzugt Weißweine.
Schon seit vielen Jahren ist der Sauvignon Blanc vom Weingut Buitenverwachting (= „Jenseits aller Erwartungen“) im Weinbaugebiet Constantia einer meiner Favoriten. Constantia ist das kleinste Anbaugebiet in der Kap-Region und liegt am südöstlichen Stadtrand von Kapstadt. „Klein aber fein“ lautet insofern das Motto und wer den Sauvignon Weihnachten auch mal testet, wird bestätigen, dass ein guter Wein nicht immer teuer sein muss.  

Pantaenius: Erzähl‘ doch mal. Wie hast Du dieses Jahr erlebt?

Kay Hildebrandt: In einem Punkt verlief das Jahr wie viele andere vorher: Auch 2021 war „vollgepackt“ mit Terminen und die Wochen vergingen wie im Flug. Dass wir im ersten Halbjahr all unsere Kundenjahresgespräche als Videokonferenz durchgeführt haben, war das sogenannte „new normal“ und es lief tatsächlich richtig gut.
Vermisst haben unsere Kunden und wir allerdings das gemeinsame Essen. Denn nach einem intensiven fachlichen Austausch, haben sich alle Beteiligten etwas Schönes verdient und es ist Zeit, sich über andere Themen zu unterhalten. Genau das macht schließlich auch unsere oftmals sehr engen Beziehungen zu unseren Kunden aus.
Das 2-tägige Strategie-Meeting im Führungskreis per Videokonferenz im Januar habe ich im Vergleich zu den vorangegangenen Präsenzveranstaltungen allerdings als deutlich anstrengender empfunden. Umso größer war dann aber die Freude, als wir uns im Sommer wieder „in echt“ treffen konnten. Und meine erste Kunden-Geschäftsreise im Juli nach ganz langer Zeit war wirklich ungewohnt und ich musste mich erst einmal wieder darauf einstellen, wie es ist, den Koffer für eine mehrtägige Tour zu packen.

Pantaenius: Wie laufen denn die digitalen Jahresgespräche im kleinen oder größeren Teilnehmerkreis ab? Und welche Vor- und welche Nachteile siehst Du hier?

Kay Hildebrandt: Die Umstellung auf die neue Art von Jahresgesprächen war weitestgehend problemlos und auch unsere Kunden haben bewiesen, dass sie digital wirklich gut aufgestellt sind. Alle Auswertungen, Vertrags- und Schadenübersichten stellen wir unseren Kunden vorab per E-Mail zur Verfügung. Ein großer Vorteil der Videokonferenz ist natürlich auch, dass neben den Kundenbetreuern im Innen- und Außendienst auch weitere Kollegen aus unserer Abteilung (z.B. das Schaden- oder Bestandsmanagement oder der Fachbereich Angebote/Ausschreibungen) dazukommen können. Die Gespräche sind auch in größerer Runde sehr produktiv und ergebnisorientiert. 

Pantaenius: Was waren anfänglich Deine Bedenken und welche Erfahrung hast Du mit der Digitalisierung oder dem On-Boarding neuer Mitarbeiter gemacht und wovon warst Du besonders positiv überrascht?

Kay Hildebrandt: Bedenken hatte ich keine, denn wir waren digital immer gut aufgestellt, was mir auch vor der Pandemie wichtig war. Erfahrungen beim On-Boarding neuer Mitarbeiter konnten wir in diesem Jahr reichlich sammeln, denn inzwischen besteht unsere Abteilung Wohnimmobilienverwalter aus fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Unsere Mitarbeiter haben die Umstellung auf die neuen Anforderungen hervorragend gemeistert und mitgeholfen, digitale Prozesse zu überarbeiten und neu zu gestalten. An dieser Stelle möchte ich insbesondere allen langjährigen Mitarbeitern ein großes Lob aussprechen, denn sie haben es geschafft, die neuen Kollegen auch per Videokonferenz gut „abzuholen“, sodass die Integration klasse funktioniert hat. Auch unseren vielen neuen Kollegen möchte ich ein Kompliment aussprechen, denn für ein schnelles Zusammenwachsen sind alle Teammitglieder verantwortlich.


Pantaenius: Beschreibe doch mal bitte, was für Dich der perfekte Mix aus der Arbeitswelt vor Corona und der Derzeitigen wäre?

Kay Hildebrandt: Die Dinge, die sich in den letzten knapp 2 Jahren „zwangsweise“ ergeben bzw. stark beschleunigt und bewährt haben, dürfen gern bleiben. Damit meine ich zum Beispiel die allgemeine Digitalisierung von Prozessen, die unabhängig macht oder die verstärkte Tätigkeit im HomeOffice, die insbesondere unseren vielen Mitarbeitern entgegenkommt, die einen weiten Arbeitsweg haben. Um den „perfekten Mix“ hinzubekommen, wünsche ich mir, dass in naher Zukunft wieder alle Veranstaltungen in Präsenz möglich sind und wir uns auch jederzeit mit unserer gesamten Abteilung treffen können. Denn trotz allem: ein persönliches Zusammenkommen und ein Austausch ohne Bildschirm ist immer noch das Schönste.
 
Pantaenius: Dann ahnen wir auch fast schon die Antwort auf die nächste Frage… nämlich worauf Du Dich 2022 besonders freust?

Kay Hildebrandt: Erst einmal hoffe ich, dass wieder ein bisschen mehr Unbekümmertheit in unser aller Leben zurückkehrt und wir das Zusammentreffen mit Menschen außerhalb von Videokonferenzen entspannter genießen können. Besonders freuen würde ich mich auch, wenn wir möglichst viele Kunden „live“ treffen können. Und da ich weiß, worauf die Frage anspielt: 2020 und 2021 gab es keine Pantaenius-Immobilientagungen. Unter den gegebenen Umständen wäre keine Veranstaltung, wie wir sie üblicherweise durchführen, möglich gewesen. D.h. die Komponenten, weshalb unsere Kunden unsere Fachtagungen schätzen und lieben, hätten weitestgehend gefehlt. Für 2022 sind wir aber positiv gestimmt und haben unsere Veranstaltungen fest im Kalender eingeplant. Darauf freue ich mich tatsächlich besonders und hoffe, möglichst viele Teilnehmer zu begrüßen!   

Pantaenius: Und zum Abschluss wird es nochmal sportlich. Dass Du jede Saison mit Deinem Lieblings-Fußballverein mitfieberst (mitleidest), wissen inzwischen viele unserer Kunden. Lange Zeit galt der HSV ja als unabsteigbar – nun scheint er „unaufsteigbar“ zu sein. Wie schätzt Du aktuell die Lage ein?   

Kay Hildebrandt: Richtig ist auf jeden Fall, dass ich neben den Pantaenius Wings auch die Raute im Herzen trage.
Im Gegensatz zur sehr positiven Entwicklung bei Pantaenius hat mich der HSV tatsächlich einige graue Haare gekostet. In dieser Saison sind wir zwar punktemäßig im Vergleich zu den Vorjahren „hinten dran“, aber ich freue mich dennoch über das, was ich beim HSV erkennen kann. Nämlich endlich mal eine klare Handschrift vom Trainer und eine echte Spielphilosophie, was ich übrigens im Kleinen als Trainer einer E-Jugend Mannschaft versuche zu adaptieren. Außerdem wird beim HSV endlich mal nicht nur darüber geredet, sondern tatsächlich auf junge Leute gesetzt. Eine Parallele zu Pantaenius, die ich für sehr erfolgsversprechend halte. Insofern freue ich mich auf die restliche Saison und bin gespannt auf den weiteren Verlauf. Nur das Grinsen meiner Frau (Fan vom FC St. Pauli) ist manchmal schwer zu ertragen. Da hilft gelegentlich nur … ein (großes) Glas Wein!

Pantaenius: Vielen Dank, lieber Kay! Wir wünschen Dir und Deiner Familie schöne und gesunde Weihnachten!

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